
Steuerberater sind verpflichtet, Verdachtsfälle auf Geldwäsche an die Financial Intelligence Unit (FIU) zu melden. Allerdings gibt es Ausnahmen. Ein neues Merkblatt der Steuerberaterkammern schafft hier Klarheit.
Das Merkblatt enthält Listen mit meldepflichtigen und nicht meldepflichtigen Tätigkeiten.
Grundsätzlich müssen Steuerberater geldwäscherechtlich relevante Sachverhalte in Bezug auf ihre Mandanten melden. Eine Ausnahme gilt jedoch, wenn die Informationen im Rahmen der Rechts- oder Steuerberatung oder einer Prozessvertretung erlangt wurden. Dieses sogenannte "Meldeprivileg" greift auch während der Mandatsanbahnung.
Nicht alle Tätigkeiten eines Steuerberaters fallen unter das Meldeprivileg. Vor allem einfache kaufmännische Hilfsleistungen wie reine Buchführung sind weiterhin meldepflichtig. Die Abgrenzung zwischen Beratung und Buchführung ist in der Praxis oft schwierig.
Ein wichtiger Anhaltspunkt: Tätigkeiten, die eine notwendige Grundlage für eine ordnungsgemäße Rechts- oder Steuerberatung bilden, gelten nicht als reine Buchführung. Vielmehr sind sie als beratungsnahe Tätigkeiten anzusehen und können damit von der Meldepflicht ausgenommen sein.
Praktischer Tipp: Steuerberater können sich folgende Frage stellen: Könnte auch ein Beruf ohne rechtliche Beratungskompetenz diese Tätigkeit ausführen?
Das neue Merkblatt der BStBK bietet eine wertvolle Orientierungshilfe, um Unsicherheiten in der Praxis zu vermeiden. Steuerberater und deren Mitarbeiter sollten sich regelmäßig über aktuelle Regelungen informieren, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.
Eine Schulung bereitet Ihre Mitarbeitenden umfassend darauf vor, diese zentralen Ziele zu erreichen:

Helau! Alaaf! Bunte Kostüme, ausgelassene Stimmung und ein Glas Sekt um zehn Uhr morgens – Karneval sorgt auch im Büro für gute Laune. Doch was sagt das Arbeitsrecht dazu? In diesem Beitrag klären wir, welche Regeln am Arbeitsplatz gelten und wie ihr Karneval feiern könnt, ohne ins Fettnäpfchen zu treten.
Mehr lesenWer im Steuerfach Karriere machen möchte, hat dazu verschiedene Einstiegsmöglichkeiten. Nicht nur die klassischen Wege über Betriebswirtschaftsstudium oder langjährige Berufspraxis stehen offen, sondern auch die Rechtswissenschaften können eine interessante Alternative bieten.
Mehr lesen
Der Fachkräftemangel ist ein zentrales Problem in der Steuerbranche. Die Baby-Boomer (Jahrgänge 1955–1964) gehen vermehrt in Rente und der Nachwuchs bleibt häufig aus diversen Gründen aus. Die Ursachen sind tiefgehend und bleiben auch 2026 erhalten. Wir werfen einen tiefgehenden Blick auf die Problematik.
Mehr lesen
In der sich schnell wandelnden Welt der Steuerberatung kann technologische Kompetenz den entscheidenden Unterschied machen. Wer heute schon die Future Skills von morgen beherrscht, ist bestens gerüstet. In diesem Artikel erfährst du, welche Fähigkeiten in Zukunft besonders gefragt sind.
Mehr lesen
2026 bringt für Arbeitnehmer einige wichtige Änderungen, die du in der Steuerberatung auf dem Schirm haben solltest – egal, ob du Lohnabrechnungen machst, arbeitsrechtlich berätst oder „nur“ dein eigenes Gehalt besser verstehen willst. Besonders relevant sind der höhere Mindestlohn, die neuen Minijob-Grenzen und die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung.
Mehr lesen