
Häufig sind Frauen in Führungspositionen immer noch stark unterrepräsentiert. Auch deshalb gibt es weiterhin die Frauenquote, bei der Unternehmen einem gewissen prozentualen Anteil an Frauen nachkommen müssen, wenn es um das Besetzen einer Führungsposition geht. Doch wie sieht das eigentlich in der Steuerbranche aus?
Die Steuerbranche gilt weiterhin als recht konservativ und wird von Männern dominiert. Circa 38,8 % aller Steuerberater:innen in Deutschland sind Frauen. Ein großer Nachwuchs an Frauen tritt jedoch aktuell in die Branche ein, denn etwa 63 % derer, die sich gerade in einer Ausbildung als Steuerfachangestellte befinden, sind weiblich.
29,1 % – das ist der Anteil an Frauen in Führungspositionen im Wirtschaftssektor Deutschlands. Im Finanzsektor sind es in etwa 22 bis 26 % und in der Steuerbranche gar nur 16 %. Doch woran liegt das?
Oft wählen Männer für wichtige Projekte oder Kund:innen bevorzugt andere Männer. Dadurch bleiben Frauen unsichtbar, verlieren Umsatzchancen – und ihre Partnerschaft rückt in weite Ferne.
Trotz der aktuellen Herausforderungen gibt es durchaus viele positive Entwicklungen. Neben dem hohen Anteil von Frauen als Auszubildende in der Steuerbranche existieren weitere Faktoren, die darauf hindeuten:
Auch wenn die Entwicklungen der Partnerinnen in Kanzleien oder generell die Zahl der Frauen in Führungspositionen in der Steuerbranche nach oben geht, besteht weiterhin viel Handlungsbedarf.
Das ist auch etwas, was Kanzleien sehen und wogegen sie aktiv vorgehen mit Förderungsinitiativen und ähnlichen Dingen. Denn wer jetzt gezielt auf transparente, flexible Modelle und aktive Förderung von Frauen setzt, zeigt sich als moderner Arbeitgeber und erweckt einen positiven Effekt.
Und das dazu öffentlich-wirksam, denn Frauen in Partnerschaften oder Führungspositionen zeigen anderen Frauen, dass sie ebenfalls die Chance haben, in einer Kanzlei dasselbe zu erreichen.

Über Gehalt spricht man nicht. Diesen Satz haben viele von uns irgendwann einmal gehört. Geholfen hat er noch nie jemandem. Am wenigsten denen, die gut arbeiten und schlecht bezahlt werden. Deshalb gibt es diesen Report. Er liefert das, was in einem Gehaltsgespräch am häufigsten fehlt: belastbare Zahlen, die für beide Seiten gelten.
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