
Es wird immer schwieriger, sich in der Steuerbranche von der Konkurrenz abzusetzen. Kleine Lücken bieten sich jedoch immer noch – eine Möglichkeit: die Umstellung auf digitale Kommunikation mit den Mandant:innen. Jetzt schon essenziell und in Zukunft nicht mehr wegzudenken.
Dabei wird vor allem nach mehr Effizienz, Transparenz und einem schnelleren Informationsfluss gestrebt. Gleichzeitig wird Papieraufwand reduziert und ein Terminchaos leichter verhindert. Doch damit sind die Vorzüge bei weitem noch nicht abgehakt.
Um das Ganze umzusetzen, haben sich schon einige Trends festgesetzt. Dazu gehören zum Beispiel:
Neben vielen Vorteilen bringt so eine Thematik jedoch auch einige Herausforderungen beziehungsweise Hürden mit sich.
Es lässt sich festhalten, dass Kanzleien mittel- und langfristig nicht mehr um die vollständige Digitalisierung herumkommen. Gerade daher ist es wichtig, sich damit – so lange es noch möglich ist – einen Vorteil zu verschaffen. Papierloses Arbeiten, künstliche Intelligenz und Automatisierung und ein Mandant:innen-Stamm, der einen On-Demand-Service bietet (sofortige Verfügbarkeit bei Nachfrage), werden immer mehr zum Standard.

Der Fachkräftemangel stellt Steuerkanzleien zunehmend vor Herausforderungen. Eine Lösung gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung: der Quereinstieg. Menschen mit Berufserfahrung aus anderen Branchen entscheiden sich bewusst für einen Wechsel in die Steuerberatung – und bringen wertvolle Kompetenzen mit. Doch wie gelingt dieser Einstieg in die Praxis?
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Der Einstieg in die Steuerberatung ist für viele ein echter Reality-Check. Nach Ausbildung oder Studium beginnt ein Job, der fachlich anspruchsvoll ist und gleichzeitig ein hohes Maß an Genauigkeit verlangt. Viele starten motiviert, strukturiert und mit dem Anspruch, alles richtig zu machen. Und genau darin liegt oft das erste Problem.
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Die Studie „Lünendonk-Dossier 2025: Zukunft der Steuerberatung“ macht deutlich: Die Branche steht vor einem tiefgreifenden Wandel – getrieben durch Überalterung, fehlenden Nachwuchs und Digitalisierung. Routineaufgaben wandern in die Cloud, während Beratung und Interpretation immer wichtiger werden.
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Dipl.-Finw. (FH) Stefan Werner ist EDV-Fachprüfer in der Steuerverwaltung des Landes Brandenburg mit Schwerpunkt Datenanalyse und Visualisierung. Er arbeitet seit 18 Jahren als Dozent. Algorithmen unterrichtet er dabei schon länger, aber KI ändert alles, wie er sagt. Er gibt einen Einblick in die Möglichkeiten, die Lehrenden und Lernenden dadurch entstehen.
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NRW.Genius wird in NRW zum eigenen KI-Assistenten der Finanzverwaltung: sicher im Rechenzentrum betrieben, fürs Steuergeheimnis gebaut und künftig mit GovTeuken für smarte Verwaltungsarbeit erweitert.
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