
Nach der Ausbildung ist vor der Karriere: Als Steuerfachangestellte/r kannst du dich durch gezielte Fortbildungen weiterentwickeln – vom/zur Fachwirt/in bis hin zum Steuerberaterexamen. Dieser Beitrag zeigt dir die wichtigsten Stationen und wie sie deine Aufgaben und dein Gehalt verändern.
Direkt nach der Ausbildung startest du meist als Sachbearbeiter/in in einer Kanzlei und übernimmst laufende Buchhaltungen, Steuererklärungen sowie die Vorbereitung von Jahresabschlüssen. Nach einigen Jahren Berufspraxis kannst du zusätzliche Verantwortung übernehmen – etwa als feste/r Ansprechpartner/in für bestimmte Mandanten oder für spezielle Themen wie Lohn oder digitale Finanzbuchhaltung.
Ein wichtiger Karriereschritt ist die Fortbildung zum/zur Steuerfachwirt/in. Hier vertiefst du dein Wissen im Steuerrecht, im Rechnungswesen und in der betriebswirtschaftlichen Beratung deutlich. Steuerfachwirte übernehmen häufig komplexere Fälle, stehen näher an der Beratung und entlasten den Steuerberater stärker, etwa bei Betriebsprüfungen oder Gestaltungsfragen.
Mit noch mehr Erfahrung und der entsprechenden Zulassung kannst du schließlich den Weg zur Steuerberaterprüfung gehen. Die Ausbildung zur/zum Steuerfachangestellten und eine bestandene Fachwirtprüfung sind dabei wichtige Bausteine, die dir die Türen zu diesem Examen öffnen. Als Steuerberater/in trägst du dann die Gesamtverantwortung für Mandate und führst dein eigenes Team – zu dem wiederum Steuerfachangestellte gehören.
Neben diesen klassischen Aufstiegswegen gibt es zahlreiche Spezialisierungen:
Seminare und Lehrgänge – etwa bei Steuerberaterkammern, Fachverlagen oder Weiterbildungsanbietern – helfen dir, dein Profil zu schärfen und für bestimmte Mandanten besonders interessant zu werden.
Als Steuerfachangestellte/r hast du eine klare Karriereleiter vor dir – vom Einstiegsjob über den Fachwirt bis hin zum Steuerberaterexamen.
Im nächsten Beitrag beleuchten wir die Stärken des Berufs in Sachen Sicherheit und Krisenfestigkeit genauer.

Dipl.-Finw. (FH) Stefan Werner ist EDV-Fachprüfer in der Steuerverwaltung des Landes Brandenburg mit Schwerpunkt Datenanalyse und Visualisierung. Er arbeitet seit 18 Jahren als Dozent. Algorithmen unterrichtet er dabei schon länger, aber KI ändert alles, wie er sagt. Er gibt einen Einblick in die Möglichkeiten, die Lehrenden und Lernenden dadurch entstehen.
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Die Ausbildung zur/zum Steuerfachangestellten dauert in der Regel drei Jahre und verbindet Kanzleialltag mit Berufsschule. Du lernst alles, was du für Buchführung, Steuererklärungen, Lohnabrechnungen und Mandantenkommunikation brauchst. In diesem Beitrag bekommst du einen Überblick über Aufbau, Lerninhalte und Praxisbezug der Ausbildung.
Mehr lesenUm eine Ausbildung zur/zum Steuerfachangestellten zu starten, brauchst du keinen fest vorgeschriebenen Schulabschluss – in der Praxis werden aber häufig ein mittlerer Abschluss oder Abitur erwartet. Genauso wichtig sind persönliche Eigenschaften wie Sorgfalt, Durchhaltevermögen und Freude am Umgang mit Menschen.
Mehr lesenWas machst du eigentlich konkret als Steuerfachangestellte/r? Dieser Beitrag zeigt dir anhand typischer Aufgaben, wie dein Arbeitsalltag aussehen kann – von Finanzbuchhaltung und Steuererklärungen über Lohn- und Gehaltsabrechnungen bis hin zu Fristen, Telefonaten und Mandantenkontakt.
Mehr lesenDu suchst einen Beruf, der krisensicher ist, dir viele Türen öffnet und trotzdem nicht nach trockener Theorie aussieht? Als Steuerfachangestellte/r arbeitest du mitten im Wirtschaftsleben, unterstützt Unternehmer, Freiberufler und Privatpersonen und bist gefragte Fachkraft in tausenden Kanzleien in ganz Deutschland.
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