
Nach der Ausbildung ist vor der Karriere: Als Steuerfachangestellte/r kannst du dich durch gezielte Fortbildungen weiterentwickeln – vom/zur Fachwirt/in bis hin zum Steuerberaterexamen. Dieser Beitrag zeigt dir die wichtigsten Stationen und wie sie deine Aufgaben und dein Gehalt verändern.
Direkt nach der Ausbildung startest du meist als Sachbearbeiter/in in einer Kanzlei und übernimmst laufende Buchhaltungen, Steuererklärungen sowie die Vorbereitung von Jahresabschlüssen. Nach einigen Jahren Berufspraxis kannst du zusätzliche Verantwortung übernehmen – etwa als feste/r Ansprechpartner/in für bestimmte Mandanten oder für spezielle Themen wie Lohn oder digitale Finanzbuchhaltung.
Ein wichtiger Karriereschritt ist die Fortbildung zum/zur Steuerfachwirt/in. Hier vertiefst du dein Wissen im Steuerrecht, im Rechnungswesen und in der betriebswirtschaftlichen Beratung deutlich. Steuerfachwirte übernehmen häufig komplexere Fälle, stehen näher an der Beratung und entlasten den Steuerberater stärker, etwa bei Betriebsprüfungen oder Gestaltungsfragen.
Mit noch mehr Erfahrung und der entsprechenden Zulassung kannst du schließlich den Weg zur Steuerberaterprüfung gehen. Die Ausbildung zur/zum Steuerfachangestellten und eine bestandene Fachwirtprüfung sind dabei wichtige Bausteine, die dir die Türen zu diesem Examen öffnen. Als Steuerberater/in trägst du dann die Gesamtverantwortung für Mandate und führst dein eigenes Team – zu dem wiederum Steuerfachangestellte gehören.
Neben diesen klassischen Aufstiegswegen gibt es zahlreiche Spezialisierungen:
Seminare und Lehrgänge – etwa bei Steuerberaterkammern, Fachverlagen oder Weiterbildungsanbietern – helfen dir, dein Profil zu schärfen und für bestimmte Mandanten besonders interessant zu werden.
Als Steuerfachangestellte/r hast du eine klare Karriereleiter vor dir – vom Einstiegsjob über den Fachwirt bis hin zum Steuerberaterexamen.
Im nächsten Beitrag beleuchten wir die Stärken des Berufs in Sachen Sicherheit und Krisenfestigkeit genauer.

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